Wochenende in Bildern

Unser Wochenende

Samstag

Das Wochenende fängt bei uns etwas vergrummelt an. Die beiden Eltern-Tiere sind sehr müde. Wir gehen in der Regel zu spät ins Bett, weil uns der Abend ohne Kinder so wichtig ist, als Ausgleich gegen den kompletten Tag mit zwei kleinen Kindern. Aber wenn der Tag darunter leidet, müssen wir früher ins Bett gehen. Ich nehme mir das zumindest für den Abend fest vor.

Ausnahmsweise backe ich Pfannkuchen. Normalerweise bin ich morgens viel zu hungrig dafür, aber heute morgen kann ich kein Brot und kein Müsli mehr sehen und probiere ein Rezept von der Haferdrink-Packung aus. Es kommt ohne Eier aus und wird mit einer Banane angerührt. Die Pfannkuchen sind etwas zu locker, schmecken aber sehr gut. Meinen Kaffee trinke ich heute auf dem Balkon mit dem Baby auf dem Schoß.

Nach dem Frühstück ziehe ich mich eine kleine Weile ins Bad zurück und lackiere mir dir Fußnägel. Muss auch mal sein. In der Zeit knetet der große Sohn mit unserer am Vortag selbst hergestellten Knete. Wir haben keine Lebensmittelfarbe verwendet und so sieht die Knete einfach aus wie Kuchenteig. Sie ist auch etwas weicher als normale Knete, aber es macht trotzdem Spaß sie zu kneten. Am Tag zuvor hat mein Sohn eine Stunde konzentriert damit geknetet und heute beschäftigt er sich wieder eine ganze Weile damit. Unser Kindergarten hatte ein paar Vorschläge zur Freizeitbeschäftigung geschickt und das Knetrezept aus Mehl, Salz, Wasser und etwas Öl war auch dabei.

Dann ist schon bald wieder Zeit für Mittag. Der Papa kocht ein Joghurt-Curry mit Kartoffeln, Erbsen und Brokkoli. Ich bin aber die einzige, die davon isst. Sohnemann isst lieber ein Salami-Brot und der Koch hat keinen Hunger. Die Großen sind weiterhin leicht genervt und der große Sohn macht stetig Lärm. Das macht es mit unserem Großen gerade etwas anstrengend. Ständig muss er irgendein Geräusch machen und wenn es nur dibadopudu… ist. Permanent, stetig, Nerven-abbauend.

Nach dem Mittagessen schaut der Große die Sendung mit der Maus und danach gehe ich mit beiden Kindern auf den Spielplatz. Da Regen vorhergesagt wurde, ist der Spielplatz schön leer. Ich kann sogar den Kinderwagen mit dem schlafenden Baby stehen lassen und mit dem Großen die große Tunnelrutsche heruntersausen. Nach einer kleinen Weile wird es deutlich windiger und wir hören in der Ferne ein Gewitter. Als es dann zu regnen anfängt, beeilen wir uns nachhause zu kommen. Der Große bekommt es bei der düster-grauen Stimmung richtig ein wenig mit der Angst zu tun. Leider werden wir doch noch nass auf dem Nachhauseweg, aber das meiste vom Regenschauer verpassen wir.

Auf dem Weg zum Spielplatz schaut sich das Baby noch interessiert um, 5 Minuten später ist er schon eineschlafen.

Zuhause badet erst mal der große Sohn, dann ich und dann kommt noch das Baby zu mir in die Wanne. Bevor das Baby kommt, probiere ich ein neues Spiel auf dem Tablett. Nach jahrelanger Treue zu Hearthstone probiere ich „Legends of Runeterra“. Ich muss natürlich erst mal die Spielmechanik begreifen, aber der erste Eindruck ist gut und ich werde es in den nächsten Tagen sicher noch öfter spielen. Baden mit dem Baby ist dann nicht mehr so entspannt wie in den ersten Monaten. Jetzt strampelt und fuchtelt er mit Armen und Beinen und es spritzt ordentlich Wasser im Bad herum. Es macht ihm auf jeden Fall ersichtlichen Spaß.

Nachdem die Kinder endlich schlafen, ist mit mir nicht mehr viel los. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren und gehe tatsächlich früh schlafen. Ich höre noch ein wenig Hörbuch vor dem Schlafen, im Moment, den Prequel zu der Reihe „His dark materials“ von Philip Pullman.

Sonntag

Es ist gut früh ins Bett gegangen zu sein, der Babysohn ist pünktlich um sechs hellwach. Heute geht wieder der Mann mit den Kindern raus und ich darf trödeln und in Ruhe frühstücken. Ich spiele ein bisschen „Legends of Runeterra“, fange dann aber auch bald an Dinge zu tun, für die ich Ruhe in der Wohnung benötige, wie zum Beispiel die Steuererklärung.

Kurz vor dem Mittag sind alle wieder daheim. Es hat zwischendurch ordentlich geregnet, aber die Jungs haben sich unter einem Baum geschützt und einer Raupe zugeschaut. Zum Mittag gibt es das Curry von gestern, aber dieses Mal isst der Mann auch mit. Der Sohn isst wieder Brot, heute mit Käse.

Nach dem Essen schauen wir zwei Folgen „Es war einmal das Leben“. Mein Sohn interessiert sich im Moment sehr dafür wie alles funktioniert. Wir haben eine Folge über das Gehirn gesehen und eine Folge über Zähne und Karies. Danach hatte ich direkt das Bedürfnis mir die Zähne zu putzen. Während der Fernseh-Zeit lag ich mit dem Baby auf einer Decke in der Spielecke. Es soll die Folge noch nicht mit schauen und hat sich auch lieber interessiert das Spielzeug vom Großen angeschaut. Danach kam der Große zu uns in die Spielecke und ich muss wieder aufpassen, dass er nicht zu viel an dem Baby herumdrückt.

Danach widme ich mich ein wenig den Baby-Kleidungsbergen, die sich im Schlafzimmer angesammelt haben. Ich muss es allmählich aussortieren, verkaufen oder verschenken. Als erstes möchte ich die Stoffwindeln verkaufen, die dem Baby nicht mehr passen. Sie waren sehr teuer und ich hoffe einen guten Preis dafür zu bekommen, da sie nicht wirklich lange benutzt worden sind. Von der gleichen Firma haben wir auch die nächste Größe besorgt und sind echt zufrieden. Nur nachts verwenden wir noch Wegwerfwindeln.

Danach ist dann schon wieder Zeit fürs Abendbrot, mein Freund schnippelt noch einen Salat dazu, dann die Kinder ins Bett und zack ist wieder ein Wochenende um.

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