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#hunderttagebuch: 77/100 – Nikolaus

Gestern bin ich wieder viel zu spät eingeschlafen. Und dann bin ich um sechs Uhr aufgewacht, mit klopfendem Herzen: Nikolaus! Moment? Wer ist hier eigentlich das Kind? Da ich dachte, dass die Kinder früh aufwachen würden, bin ich wach geblieben. Aber natürlich haben sie heute besonders lange geschlafen. Verrückt.

Wie erwartet war es dann sehr, sehr schön mit den Kindern die Filz-Stiefel zu entdecken und auszupacken. Leider blieb den Langschläfern danach nicht mehr allzu viel Zeit zum Spielen.

Meine eigene kleine Nikolaus-Überraschung: ein Adventskalender mit Gewürzen.

Tränen am Nikolaus-Morgen

Das Frühstück verlief noch recht harmonisch und dann knatschte es gewaltig weil die Kinder nicht pünktlich für den Kindergarten fertig waren. Die Emotionen kochten recht hoch und am Ende verabschiedete ich zwei weinende Kinder. So hatte ich mir den Nikolaus-Morgen nun nicht vorgestellt.

Ich hoffe sehr, dass die Tränen bei der Ankunft an der Kita bereits vergessen waren. In ihren Fächern hatte der Nikolaus noch jeweils etwas Schokolade und eine Mandarine versteckt.

Den Vormittag über konnte ich konzentriert arbeiten und um halb drei fuhr ich los um die Kinder einzusammeln. Heute hatte ich die grandiose Idee noch zum Spielplatz zu fahren. Im Frühling, Herbst und Sommer ist das in der Regel eine gute Idee wenn wir alle müde sind. Draußen kann man besser schreien und rennen und irgendwie ist es draußen für mich mit den Kindern immer etwas entspannter.

Allein auf dem Spielplatz

Im Winter bei rund ein Grad Lufttemperatur war es heute nicht die beste Idee. Der Große wollte heute keine Strumpfhose und keine gefütterte Matschhose anziehen und jammerte natürlich wegen kalter Beine. Der Kleine war zwar warm angezogen, hatte aber dennoch recht schnell bläulich gefärbte Wangen und eiskalte Finger. Also sind wir nach zwanzig Minuten wieder rauf aufs Fahrrad und ab nach Hause.

Mein Großer fuhr wegen seiner kalten Beine soooo langsam, dass ich schon wieder beinahe am Explodieren war. Seine Sozialkompetenz ist definitiv im Moment noch in der Entwicklung. Er meckert, schreit und jammert wie es ihm in den Kram passt ungeachtet der Gefühle seine Mitmenschen. Wir geraten so oft aneinander, dass es gerade of richtig anstrengend ist. Zwischendurch ist es aber immer wieder gut und dafür bin ich sehr dankbar.

Zuhause angekommen, spielen wir erst ein bisschen mit den Nikolaus-Geschenken, dann gibt es zwei Folgen Paw Patrol. Ich räume in der Zeit die Küche auf, spiele eine Partie Schlachtfeld bei Hearthstone und lasse dabei den Milchreis in der Küchenmaschine köcheln. Drei alte Äpfel werden nebenbei zu leckerem Apfelkompott verarbeitet.

Heute bringe ich den kleinen Sohn ins Bett. Um circa acht Uhr mache ich mich dann mit einer kleinen Schüssel Chips und einem Jumbo-Becher Tee auf dem Weg ins Arbeitszimmer. Jetzt wird noch fleißig gebloggt, denn das WIB vom letzten Wochenende will auch noch abgeschlossen werden.

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