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#hunderttagebuch: 75/100 – Alleine im Büro

Heute bin ich zur Grippeschutzimpfung seit langem mal wieder zur Arbeit gefahren. Von meinen Kollegen war keiner dort. Alle zusammen dürften wir eh nicht die Büro-Räume besetzen. So kam es, dass ich nach der Impfung direkt wieder nach Hause gefahren bin.

Es ist schon seltsam, dass unsere Büro-Räume dort seit über 1,5 Jahren auf uns warten. Zu 100% zurückkehren werden wir wohl nie.

Ich arbeite wirklich gerne im Homeoffice. Ich bin effizienter und kann mich dort besser konzentrieren. Als ich heute den (früher) gewohnten Gang zu meinem Büro ablief, habe ich mich jedoch an die guten Seiten des Vor-Ort-Arbeitens erinnert. Der Schnack am Kaffee- oder Tee-Automaten, das gemeinsame Mittagessen in der Cafeteria oder der gemeinsame Kaffee im Innenhof. Hausarbeit, Familienleben, Kinderlärm waren auf der Arbeit einfach richtig weit weg.

Das brauche ich nicht fünf Tage die Woche, aber ab und zu würde mir das in Zukunft doch wieder gefallen. Gar nicht, weil mich meine Familie nervt, eher weil die Arbeit einen zusätzlichen sozialen Bereich in meinem Leben bot, der jetzt halbwegs ersatzlos gestrichen wurde. Klar, schnacke ich auch mal mit einem Kollegen am Telefon, aber längst nicht in dem Maße wie früher.

Gerade wollten wir beginnen wieder regelmäßige Team-Tage zu etablieren. Mit den steigenden Infektionszahlen und schärferen Regeln ist das jetzt leider schon wieder Geschichte.

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