Tagebuch-Bloggen

#hunderttagebuch: 69/100 – Nachtwache

Schon sind wieder einige Tage seit meinem letztem hunderttagebuch-Eintrag vergangen. Eigentlich wollte ich ja mal jeden Tag bloggen, aber das wird einfach nicht passieren. Am Montag fing die Woche hervorragend an, mit ausgeschlafenen Eltern, gesunden Kindern und Zeit zum Arbeiten.

Dienstag – Nachtwache

Am Dienstag hätte ich mir dann wohl mal Zeit für mich nehmen sollen. Ich habe stattdessen viel gearbeitet und hatte auch Freude daran. Am Abend haben mein Mann und ich uns endlich an die Urlaubsplanung für das nächste Jahr gesetzt. Wir stellten fest, das könnte teuer werden. Wir hatten uns etwas in Schweden herausgesucht. Irgendwie können wir uns jedoch die Fährfahrt mit den beiden Kleinkindern noch nicht so entspannt vorstellen.

Am Abend bin ich dann rechtzeitig ins Bett gegangen. Ich hatte Nachtdienst beim Kleinen. Dieser schlief sehr ruhig in seinem Bettchen. Aber leider ließen mich die Gedanken an den Urlaub nicht los. Und dann kamen andere Gedanken dazu. Gedanken an unsere Wohnungssuche und an die Termine am nächsten Tag. So lag ich noch zwei Stunden später da. Es ist ja auch ein bisschen gemütlich. Der Kleine atmet ruhig, brabbelt zwischendurch etwas und ansonsten ist es herrlich ruhig.

Irgendwann werde ich aber doch hibbelig und lese ein bisschen. Dann, um circa zwei Uhr, bin ich aufgestanden, hab mir Hearthstone auf dem Handy installiert und konnte dann zumindest etwas abschalten (23 Tage habe ich ohne das Spiel ausgehalten). Um drei Uhr bin ich zurück ins Schlafzimmer und habe ich mich dann gleich auf die Gästematratze neben das Kinderbettchen gelegt, denn mein Sohn wird nach den vielen Stunden ruhigen Schlafens langsam unruhig. Mit kleinen Unterbrechungen vom kleinen Sohn schlafe ich dort immerhin noch bis fast sieben Uhr.

Mittwoch

Der Nachmittag mit den Kindern wird trotz Müdigkeit erstaunlich schön. Wir sitzen in der Spielecke, telefonieren mit Oma und spielen zusammen. Wenn ich sehr müde bin, nehme ich mir nicht viel anderes vor. Das kommt bei den Kindern meist gut an.

Am Abend geht mein Mann zu einer Informationsveranstaltung der (hoffentlich) künftigen Grundschule unseres Sohnes. Er bleibt fast zwei Stunden weg und ich spiele, spiele und spiele. Unsere “Bürgermeisterin Gutherz” muss alle Duplo-Figuren retten, denn sie stürzen immer wieder in die Schlucht. Immer und immer wieder…

Dann werden Zähne geputzt, Gesichter gewaschen und Schlafanzüge angezogen. Da kommt zum Glück mein Mann wieder und bringt den Kleinen ins Bett. Ich lese, wie immer zur Zeit, zwei Pixie-Bücher mit dem Großen, dann lüften wir und unterhalten uns dabei im Dunkeln.

Später erzählt mir mein Mann dann alle Details der Informationsveranstaltung. Mein Sohn wird eine etwas andere Grundschule erleben als ich damals. Es klingt alles ganz spannend. Er wird viele Angebote nutzen und eine Menge lernen können. Es hört sich sogar an als ob es Spaß bringen könnte. Ich drück ihm die Daumen.

Dann ist es beinahe zehn Uhr. Ich schaue noch circa dreißig Minuten Downton Abbey und gehe entspannt schlafen. Dennoch will der Schlaf wieder nicht kommen. Es ist schon verrückt.

Heute, am Donnerstag, war wieder ein langer Arbeitstag. Soviel mehr ist nicht passiert.

Jetzt drücke ich mir alle Daumen für eine ruhige Nacht beim Kleinen. Dann kann ich morgen wieder so einen glücklichen Tag haben wie am Montag. Vielleicht mach ich das einfach morgen, einen glücklichen Tag haben, mit oder ohne Schlaf.

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