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#hunderttagebuch: 65/100 – Bye, bye Hearthstone

Seit 18 Tagen habe ich nicht mehr Hearthstone gespielt. Davor habe ich das Online-Kartenspiel seit Anfang 2014 beinahe täglich gespielt. Somit habe ich es nun endlich geschafft eine 8-jährige Gewohnheit abzulegen. Es ist mir nicht leicht gefallen und ich vermisse es tatsächlich immer noch.

Das Spiel war mir ein treuer Begleiter während beider Schwangerschaften und Still-Zeiten und hat mir viele schöne Alltagsfluchten beschert. Mit zwei kleinen Kindern war nicht mehr viel Zeit zum Spielen und so habe ich tatsächlich morgens beim Zähneputzen eine Partie gespielt und bevor es ins Bett ging und wann immer sich eine Gelegenheit ergab, einfach mal mit einem Tee oder Kaffee und meinem Handy für 10-15 Minuten zurückziehen, vielleicht vergleichbar mit einer Zigarettenpause.

Auf Entzug

Das Spiel hat mir täglich Freude bereitet. Diesen Effekt konnte ich bisher durch nichts anderes in meinem Alltag ersetzen. Abends schaue ich gerade regelmäßig wieder ein bisschen Fernsehen (Stichwort: Downton Abbey). Dabei kann ich gut abschalten und entspannen. Aber so über den Tag verteilt habe ich nichts was mich entspannt wie eine Partie Hearthstone, weder Zeitung lesen, noch mit meinem Mann reden oder meinen Gedanken bei einem Becher Tee nachhängen.

Ich hoffe sehr, dass der Wunsch ein Spiel zu spielen nachlässt. Ich will es auch im Moment durch kein anderes Spiel ersetzen. Es hat mich gestört, dass es mir doch recht schwer gefallen ist Hearthstone endlich zu deinstallieren. Ich wollte ganz bewusst wieder mehr Zeit für andere Dinge haben, vor allem für das Lesen von Büchern. Ich vermute auch, dass ich ohne Hearthstone abends schneller ins Bett komme.

Mindestens bis Ende des Jahres möchte ich “clean” bleiben.

Neue Alltagsflucht?

Wie ist es bei euch? Noch jemand dabei der sich mit einer ähnlichen kleinen Sucht durch den manchmal etwas stressigen Alltag bringt? Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Alltagsflucht, die mich am Tag hin und wieder mal innehalten lässt. Mir fehlen meine kleine Auszeiten.

Nach der Kita war ich noch kurz mit Sohnemann bei unseren “Stromschnellen” im Park – richtig graues Novemberwetter heute.

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