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#hunderttagebuch: 64/100 – Gelbe Beete und wirksame Medikamente

Mein kleiner Sohn war die letzten Tage oft richtig schlecht drauf. Wir können es ihm nachempfinden, denn er ist krank. Gestern war er mit meinem Mann beim Kinderarzt. Zurück kam er mit einer Menge Medikamente: Augen- und Nasentropfen und Antibiotika, denn anscheinend ist die Lunge schon etwas angegriffen. Bevor es eine ausgewachsene Lungenentzündung wird, muss jetzt halt ein Antibiotikum ran.

Mein großer Sohn ist dafür zur Zeit weniger meckrig. Das Abholen von der Kita verläuft gerade relativ stressfrei. Das darf gerne so bleiben.

Nicht immer gleich ausflippen

Gestern durfte ich arbeiten und heute bin ich dann mit der Kinderbetreuung dran. Leider war die Nacht von vielen Hustenanfällen unterbrochen, so dass ich wieder sehr, sehr müde bin. Unser kleiner Sohn fängt nun an seine Grenzen auszutesten und ich gehe heute nicht so souverän damit um. Er ist definitiv noch viel zu klein zum Schimpfen, denn es wirkt nicht so als ob er versteht warum ich mich so ärgere.

Sein trauriger Blick (im Moment des Schimpfens) verfolgt mich dafür auch den Rest des Tages. Ich möchte eigentlich gnädig mit mir sein, nach dem Motto, das passiert halt mal. Ganz überzeugt bin ich aber nicht davon. Ich empfinde es schon als meine Pflicht meine Erziehung stetig zu verbessern. Über meinen “Kampf” mit der Kindererziehung habe ich hier schon mal ein wenig geschrieben. Passend dazu bin ich auf den Artikel über gewaltfreie Kommunikation gestoßen. Einfach kurz innehalten ist leichter gesagt als getan, aber probieren möchte ich es, denn meistens hätte ich nur kurze Zeit später gerne anders reagiert.

Rote-Beete-Nudel-Soße

Zum Mittagessen koche ich diese Rote-Beete-Soße. Allerdings verwende ich dafür gelbe Beete (wie man sieht) und lasse das  Crème fraîche weg (da wir keins im Haus haben). Statt Parmesan könnte ich mir auch gut gehackte Cashewnüsse dazu vorstellen. Mir schmeckt das Essen wirklich hervorragend und ich esse ein bisschen zu viel davon.

Erholsamer Mittagsschlaf

Ins-Bett-bringen zur Mittagsschlafzeit läuft gerade auch nicht so schön rund. “Arm, Arm, Arm” ruft er mir stehend vom Gitterbettchen aus zu. Ich nehme ihn dann gerne in den Arm. Bis vor kurzem hat er sich dann nach einer Weile selbst hingelegt. Heute nicht. Ich würde ihn ja gerne zu mir auf die Gästematratze holen, aber eigentlich möchte ich auch, dass er in seinem Bettchen schläft, da er dort gut schläft und auch bei starkem Wühlen nicht herausfallen kann.

Irgendwann erbarmt sich mein Mann und kommt aus dem anliegenden Arbeitszimmer und versucht sein Glück. Es dauert eine ganze Weile aber irgendwann schläft unser kleiner Patient. Und er schläft seit langem mal wieder richtig gut. Die Medis tun ihre Wirkung. Es ist doch immer wieder erstaunlich. Unser Sohn pennt drei volle Stunden und bekommt am Nachmittag endlich mal kein Fieber. Den fiesen Husten behält er noch und wird es wohl auch noch eine Weile. Wir gönnen ihm noch die komplette Woche zuhause zur Erholung. Am Freitag hat unsere Kita eh zu.

Ach, der restliche Nachmittag verläuft so mäßig. Ich versuche gar nicht so zu tun als ob ich gute Laune hätte. Wir machen unsere Kaffeezeit. Die Kinder wünschen sich Paw Patrol und bekommen sie. Ich setze mich zwischen die beiden und versuche immerhin aktiv mit zuschauen anstatt auf dem Handy etwas zu lesen.

Nach dem Abendessen darf ich noch in die Wanne und dann ist dieser lange, müde Tag endlich vorbei. Heut Nacht wird geschlafen und morgen gearbeitet.

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