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#hunderttagebuch: 55/100 – die Sache mit dem Weihnachtsmann

Dieser Beitrag enthält möglicherweise unbeauftragte und unbezahlte Werbung – einfach nur weil ich aufschreibe und zeige was wir gemacht, gegessen oder gelesen haben.

Heute hatte ich einen ruhigen Urlaubstag. Eigentlich war ich mit einer Freundin verabredet, doch wir mussten unsere Verabredung verschieben. Und so konnte ich mich wieder mit einer Kanne Tee auf die Couch verziehen.

Ich hatte mir fest vorgenommen nach der Zeit auf der Couch den Küchenschrank aufzuräumen, aber nach dem Kochen des Mittagessens brauchte ich unbedingt wieder eine Pause und dann hat es nur noch für ein Fach des Küchenschranks gereicht. Zwischendurch habe ich noch nach Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken gesucht und sogar zwanzig Minuten Yoga durchgezogen.

Vielleicht erledige ich morgen etwas mehr. Es war heute aber auch einfach so verdammt gemütlich auf der Couch. Draußen stürmte es und drinnen war es sooo ruhig. Diese Ruhe…. Ich konnte meinen eigenen Gedanken nachhängen. Traumhaft.

Den Nachmittag habe ich wieder mit den Kindern verbracht und wieder war es so mäßig entspannt. Sie wünschen sich meist eine Runde Fernsehen nach der Kita. Eine halbe Stunde pro Tag finden wir ok. Danach ist aber meist die Laune im Keller. Ab morgen werde ich mal versuchen dieses Zeitfenster kurz vor das Abendessen zu legen. Dann können wir vorher vielleicht mal entspannt etwas spielen.

Die Sache mit dem Weihnachtsmann…

Ja, das ist etwas was mich schon vor der Geburt meines ersten Sohnes beschäftigt hat. Gestern beim Ins-Bett-Bringen kamen wir mal wieder darauf. Er wird nun nächstes Jahr sechs Jahre alt und so langsam werden seine Gedankengänge logischer.

Ich wollte eigentlich nie so tun als wenn der Weihnachtsmann kommt und die Geschenke bringt oder der Osterhase irgendwas im Garten versteckt. Aber das ist gar nicht so einfach. Spätestens im Kindergarten kommt man aus der Nummer nicht mehr raus. Schließlich soll mein Sohn auch nicht derjenige sein, der den anderen Kindern die Illusion raubt.

Vielleicht ist es ja auch wunderschön an die Magie von Weihnachten wirklich zu glauben und an Feen und Monster und was es sonst noch alles an Fabelwesen gibt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Geschichten und Märchen, ich habe nur Probleme damit meinem Sohn ins Gesicht zu lügen.

Eine Freundin hatte erzählt, dass in ihrer Familie der Übergang vom Glauben an den Weihnachtsmann und der Erkenntnis, dass es ihn nicht gibt, fließend war. Das es nicht irgendwann so war, dass die Wahrheit rauskam und sie enttäuscht war oder sich belogen fühlte.

Gestern Abend kamen wir von Yakari auf Weihnachten.

  • Warum kann Yakari mit Tieren sprechen?
  • Weil großer Adler ihm diese Gabe geschenkt hat.
  • Wie denn? Es muss Magie sein. Magie muss es ja geben, denn sonst könnte der Weihnachtsmann ja nicht fliegen. XY hat mir in der Kita gesagt, dass es über einen Stern am Schlitten funktioniert.
  • Öhm ja… also, gesehen hat es ja noch keiner wie der Weihnachtsmann fliegt.
  • Darum wartet er auch immer, dass die Kinder ihn nicht sehen, sonst würde ihn ja mal jemand fragen wie es geht und wir wüssten es.
  • Ok….

Ich antworte meist einsilbig, dabei könnte ich auch voll in diese Gedankenwelt eintauchen und mit spinnen, aber ich sehe ja das er mir vertraut und mir glaubt und das macht es so schwer.

Vor zwei Jahren habe ich mal das schöne Buch “Wo der Weihnachtsmann wohnt” von Mauri Kunnas gekauft, damit wir mehr darüber sprechen und er irgendwann merkt, dass es eine Geschichte ist.

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