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#hunderttagebuch: 42/100 – Chaostage

Ja, diese Tage haben es wieder in sich. Mein kleiner Sohn hat seit letzten Freitag hohes Fieber und Magen-Darm-Beschwerden und schmeißt damit alles über den Haufen. Nun haben wir doch morgen einen Arzttermin vereinbart, zum einen weil wir uns doch etwas wundern, dass das Fieber nicht runtergeht und zum anderen müssen wir jetzt doch “Kind krank”-Tage nehmen, denn wir schaffen unsere Arbeit nicht mehr “nebenbei”.

Absagen, Absagen, Absagen

Morgen wäre eigentlich der Abschlusstermin eines wichtigen Projektes gewesen. Ich bin doch ganz schön traurig, dass ich daran nicht teilnehmen kann. Einige Monate haben wir zusammen an dem Projekt gearbeitet und es jetzt gut abgeschlossen. Morgen wird gefeiert und ein bisschen in die Zukunft geschaut und geplant. Es ist umso trauriger, weil unsere Präsenztermine sooo selten geworden sind. Gerne hätte ich die Kollegen mal wieder “live” gesehen und etwas Small Talk betrieben. Nun ja, es ist wie es ist.

Auch unseren kleinen Wochenend-Trip in die alte Heimat meines Mannes werden wir absagen. Auch wenn das Fieber vielleicht bis Freitag endlich mal runtergeht, kann unser Sohn sicher eher ein ruhigeres Wochenende gebrauchen als Bahn-Fahrt, Familie und Freunde treffen. Wir Großen hatten uns aber schon sehr darauf gefreut eben diese Freunde mal wieder zu sehen. Aufgrund der Lockdowns und Corona ist das letzte Treffen schon wieder ein Weilchen her. Es gibt zwei neue Babys in der Runde, die wir noch gar nicht persönlich kennengelernt haben.

Doch weniger arbeiten?

Heute bin ich ziemlich müde und erschlagen. Die Halsschmerzen sind geblieben, meine Erkältung kommt allerdings nicht so richtig durch. Wahrscheinlich drücken auch die Absagen auf meine Stimmung.

Es kann schon sein, dass wir einfach zu viel auf der Platte haben. Das frage ich mich schon immer wieder. Arbeiten wir zu viel? Wir hoffen jedoch das es nach dem ersten Kita-Jahr alles besser wird und wir weniger krank sein werden. Bis dahin müssen wir es eben ruhig angehen lassen und die Tage so nehmen wie sie kommen.

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