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#hunderttagebuch: 37/100 – erster Arbeitstag nach dem Urlaub

Gestern Abend war ich unvernünftig und habe nach dem Schreiben des Blog-Beitrages vom Wochenende noch ein bisschen Harry Potter geschaut, ein bisschen Yoga gemacht und noch Hearthstone gespielt. Das musste einfach alles sein. Zudem war ich kein bisschen müde.

Heute ist mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub. Mein kleiner Sohn bleibt heute allerdings zuhause, da er gegen Mittag einen Termin in der Sehschule hat. Er schielt ein ganz kleines bisschen und wir wollen das abklären lassen. Ich betreue ihn dann nach dem Mittagsschlaf und arbeite heute somit nur einen halben Tag.

Ich kämpfe mich also erstmal durch die Emails und Chat-Nachrichten der letzten zwei Wochen. Dann schaue ich was die Kollegen in den letzten zwei Wochen alles umgesetzt haben. Heute Vormittag finden auch noch 2-3 Termine statt und so ist mein Arbeitstag schon fast um als ich mir das erste Ticket schnappen kann.

Zum Mittagessen sind mein kleiner Sohn und mein Mann von der Sehschule zurück. Alles ist ok. In einem halben Jahr können wir es mal mit einem Sehtest probieren. Wir essen zusammen ein Tiefkühl-Fertiggericht, dann leg ich den Kleinen schlafen und arbeite weiter bis ich losfahre um den Großen von der Kita abzuholen. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Es tut gut mal wieder konzentriert zu arbeiten.

Ein durchwachsener Nachmittag

Am Nachmittag sitze ich mit beiden Kindern zuhause und merke dann doch wie mich die Müdigkeit übermannt. Meinem großen Sohn merkt man die Müdigkeit auch an. Er könnte eigentlich noch einen Mittagsschlaf gebrauchen. Im Elementarbereich wird aber schon lange keiner mehr gemacht.

Wir wurschteln uns so durch den Nachmittag. Mein Großer und ich meckern immer mal wieder und vertragen uns, spielen auch mal alle ganz einträchtig. Meistens spiele ich gar nicht richtig mit, sondern sitze nur dabei. Ein bisschen räume ich auch noch auf.

Mein kleiner Sohn macht uns jetzt neuerdings “Kaffee” in kleinen Tassen oder wir spielen “gute Reise”, d.h. wir winken und wünschen eine gute Reise und er fährt mit dem Rutsche-Auto weg. Damit wir Bescheid wissen ruft er immer “Reise, Reise”. Sehr süß. Außerdem macht er dem Großen wirklich alles nach.

Mein kleiner Sohn hat das Malen für sich entdeckt.

Mein Mann macht gegen halb sechs Feierabend. Daraufhin improvisieren wir Abendessen, räumen auf und bringen die Kinder ins Bett.

Gegen viertel nach Acht komme ich beim Großen aus dem Zimmer. Mein Mann geht noch einkaufen und ich sitze am Computer und tippel diese Worte. Gleich bin ich wild entschlossen noch ein bisschen Yoga zu machen und vielleicht ist auch noch ein halbes Stündchen Harry Potter drin. Ein bisschen Feierabend muss sein.

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