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#hunderttagebuch: 33/100 – Travemünde Ankunft

So, es ist Abend, ich sitze in der ruhigen Ferienwohnung. Alle schlafen schon oder liegen zumindest schon in ihren Betten. Ich bekomm die Technik noch nicht zum Laufen und kann daher heute leider nichts veröffentlichen. Schreiben werde ich trotzdem, solange alles noch frisch ist.

Um sieben Uhr fing der Tag wie jeden Morgen an. Mein großer Sohn kommt ins Wohnzimmer getapert. Wann geht es denn los, will er wissen. Tja, ein Weilchen dauert es schon noch. Die letzten Sachen werden zusammengesucht, die Küche halbwegs aufgeräumt, der Müll heruntergebracht. Es dauert doch immer alles länger als ich vorher dachte. Und es kommt auch immer viel mehr Zeugs zusammen. Zwischendurch denke ich immer, lohnt sich der ganze Stress für eine Woche überhaupt.

Die Gummistiefel müssen auch mit.

Dann geht es endlich los. Draußen regnet es schon den ganzen Morgen in Strömen. Wir schwingen die großen Rucksäcke auf unsere Rücken und schieben trotzdem noch einen großen Rollkoffer hinter uns her. Wir haben es halt prinzipiell so ausgelegt, dass wir nicht unbedingt waschen müssen. Zudem haben wir vergessen Handtücher dazu zu buchen. Ist eh viel zu teuer. Spielzeug für die Kinder brauchen wir natürlich auch.

Bis Lübeck kommen wir gut durch. Als wir vor ein paar Jahren in Travemünde waren, konnten wir noch bequem bis Travemünde mit der Bahn durchfahren. Das geht jetzt anscheinend leider nur noch am Wochenende. An einem Freitag muss man in Lübeck umsteigen. Wir stehen ewig am Fahrstuhl und verpassen den Schienenersatzverkehr-Bus, der wohl vor dem Bahnhof irgendwo abfahren soll. Also suchen wir einen Linienbus, der uns nach Travemünde bringt. Wir finden uns überhaupt nicht zurecht. Der Große bekommt noch einen Wutanfall, dann haben wir die verdammte Haltestelle endlich gefunden.

Schnelle Fahrt mit dem Linienbus

Der Busfahrer fährt irre schnell. Ich stehe neben dem Kinderwagen und muss mich sehr konzentrieren nicht umzufallen. Nebenbei beschäftigen wir die Kinder. Im Bus sitzen ziemlich viele ältere Damen. Es wird ein bisschen eng mit den Rollatoren und als noch eine Rollstuhl-Fahrerin einsteigen möchte, wird es kurz etwas brenzlig. Der Busfahrer ist spät dran und gestresst, behält aber seine gute Laune.

Die älteren Damen sind ganz entzückt vom Kleinen. Er schläft dann auch noch ein und alle sind hin und weg. Eine der Damen nimmt uns mit über die Fähre und wir zahlen ein Ticket weniger, da ich bei ihr auf dem Ticket mitfahren kann. Am Ende steckt sie mir noch 5 Euro zu, für ein Eis für die Kleinen.

Dann laufen wir noch ein bisschen bis zur Rezeption um unsere Schlüssel abzuholen. Zum Glück gibt es in der Nähe einen Spielplatz, so dass ich alleine in der langen Schlange der Neu-Ankömmlinge anstehen kann.

Ankunft in der Ferienwohnung

Zur Ferienwohnung ist es dann nicht mehr so weit und wir sind angenehm überrascht von unserer Unterkunft. Alles scheint mehr als in Ordnung zu sein. Wir haben eine gute Aussicht, die Betten sind bezogen und bequem und das Badezimmer ist der Hammer. Mal sehen ob den Kindern die Whirlpool-Badewanne gefällt.

Viel passiert heute nicht mehr. Die Kinder sind begeistert und rennen viel durch die Wohnung auf dem Balkon hin und her und kreischen dazu natürlich. Mein Mann meldet sich freiwillig zum Einkaufen und verschwindet eine Weile. Ich packe in der Zeit alle Taschen und Koffer aus.

Zum Abendessen gibt es schnellen Ofen-Käse und Baguette auf der schönen Terrasse. Wir haben eine super Sicht auf die Trave und können direkt beobachten wenn die Riesen-Kreuzer und Containerschiffe einfahren. Wir schauen zudem auch noch direkt auf den Yacht-Hafen und können auch den kleineren Schiffen beim „Einparken“ zuschauen.

Ich freu mich schon sehr auf die nächsten Tage, auf Rumtoben am Strand, auf Wellen, auf Sand, auf Zeit mit meiner Familie. Hoffentlich bekomm ich das Internet morgen zum Laufen, so dass ich diesen Beitrag auch bald mal veröffentlichen kann. Vielleicht liest ja jemand mit.

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1 Kommentar

  1. […] hunderttagebuch-Reihe etwas unterbrochen. Ich hatte zwei Einträge zu Beginn des Urlaubes verfasst (vom ersten Tag und vom ersten Wochenende), dann aber gemerkt, dass ich ein paar Tage ohne jegliche Aufgaben […]

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