Tagebuch-Bloggen

#hunderttagebuch: 15/100 – meet the family

Heute poste ich meinen Beitrag einen Tag später. Gestern hatte ich einen schönen Tag mit einem Familienbesuch. Ich habe mir zwar Notizen gemacht, gestern Abend war es aber einfach zu spät um noch irgendetwas vernünftig zu Papier bzw. ins Internet zu bringen.

Ich bin weiterhin mit meinen Kindern zu Besuch bei den Großeltern. Wir schlafen alle zusammen im Gästezimmer. Das klappt erstaunlich gut. Mein kleiner Sohn wird zwar ab und zu nachts wach und ruft nach mir. Meinen Großen stört das aber nicht. Allerdings wird mein kleiner Sohn deutlich früher wach als mein Großer. Der Große möchte aber nichts verpassen und hat darauf bestanden, dass wir ihn wecken. Wir kuscheln noch kurz alle zusammen im großen Gästebett. Dann möchte der Große schnell nach oben zum Frühstück. Hunger.

Ich lass mir wie immer Zeit beim Frühstück. Das verträgt sich aber nicht so gut mit kleinen Kindern. Irgendwann beeile ich mich doch, mach die Kinder fertig und wir gehen erstmal in den Garten. Draußen ist es nämlich gerade mal trocken.

Ein letztes Mal im Garten

Mein Kleiner entdeckt kleine Spieleimer und stapelt damit, mein Großer schnappt sich das Kettcar auf dem er jetzt gut fahren kann. Dann kommt die Nachbarskatze. Mein Großer freut sich endlich wieder mit der Katze zu schmusen. Mein Kleiner hat leider eine kleine Phobie vor dieser sehr lieben Katze entwickelt. Ich hab keine Idee wieso. Er hat wirklich Angst und weicht mir nicht mehr von der Seite obwohl die Katze großen Abstand hält.

Irgendwann zieht sie weiter. Die Kinder ziehen ihre Schuhe aus und rennen durch den Rasen. Wir spielen ein bisschen Ball. Dann kommt eine Nachbarin mit einem Schokoriegel für beide vorbei. Beide Kids sind happy.

Als es anfängt zu regnen, verziehen wir uns wieder nach drinnen. Für einen kurzen Moment herrscht geschäftige Ruhe. Die Kinder spielen Playmobil und die Großeltern schauen sich die Fotos an, die ich von den Kindern in den letzten Tagen gemacht habe. Dann hat ein Kind bereits Hunger, dem anderen ist langweilig und sowieso spielt auch nie einer mit ihm.

Ich spiele also auch Playmobil während die Großeltern Mittagessen zubereiten. Dann werden Würstchen und Nudelsalat verdrückt. Anschließend kommt die langersehnte Mittagsruhe. Ich liebe diese Stunde Ruhe mitten am Tag. Ich hätte sie auch gerne in der Arbeitswoche. Vermutlich nur weil die Nächte noch zu kurz sind oder weil ich alt werde.

Ein Besuch in der alten Heimat

Zum Kaffee besuchen wir meinen Onkel, seine Frau und meinen Cousin, der jedoch in einem ähnlichen Alter wie mein großer Sohn ist. Wir haben uns dank Corona sehr lange nicht gesehen. Meinen Kleinen kennen sie nur von Fotos. Es wird ein wunderschöner Nachmittag mit selbstgebackenem Kuchen, Sekt und wildem Spiel der Kinder auf dem fantastischen Kletterschiff im Garten.

Wir reden hauptsächlich über die Kinder. Das ist eben manchmal so wenn man kleine Kinder hat. Die Corona-Impfung nimmt natürlich auch ihren Platz in der Unterhaltung ein. Wie das heute so üblich ist werden Impfstoff, Zeitpunkt und Nebenwirkungen besprochen.

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Irgendwann ist es Zeit aufzubrechen. Die Kinder wollen natürlich noch weiter spielen. Es ist wirklich schade, dass wir nicht in einer Stadt wohnen. Auf der Rückfahrt pennen die Kinder in ihren Sitzen ein. Ich bin dazwischen eingequetscht und freu mich auf die Ankunft. Dann essen wir noch ein schnelles Abendbrot und anschließend kommen die Kinder wieder viel zu spät ins Bett.

Ich bin nach dem schönen Nachmittag aber sehr entspannt und lass es einfach laufen. Das sollte ich wirklich viel öfter tun. Gelingt halt nicht immer. Wir singen noch zusammen, dann beschließt der Kleine, dass es gut ist für heute und schläft einfach ein. Vom Großen gibt es wie jeden Abend hier die Aussage, er könne nicht einschlafen, er habe es wirklich versucht. Es geht halt nicht. Darauf kann ich nur sagen – und es hat hier auch jeden Abend gewirkt – schlaf halt nicht. Jetzt ist Bettzeit, da liegen wir nun mal im Bett und sind leise. Dann wird noch hier hin und dahin gewühlt, ein bisschen weiter diskutiert und dann wird endlich geschlafen.

Heimfahrt

Die darauffolgende Nacht wird so mäßig. Beide Kinder wühlen viel und wecken mich häufig. Ich schlafe schlecht wieder ein und höre viel Hörbuch. Am nächsten Tag steht dann nur noch Packen und Heimfahrt an. Der Opa fährt uns netterweise heim. Beide Kinder schlafen während der Fahrt und so haben die Erwachsenen Gelegenheit sich zu unterhalten. Draußen schüttet es.

Nach einem schnellen Mittagessen fährt Opa wieder heim. Mein Mann hilft beim Abschied noch beim Ausladen der letzten Sachen. Mein Kleiner ist sichtlich enttäuscht, dass Opa nicht wieder mit in die Wohnung gekommen ist. So soll es sein.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.