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#hunderttagebuch: 13/100 – Schienenersatzverkehr

Ich habe tatsächlich mein Laptop mit zu den Großeltern genommen und sitze jetzt hier am Küchentisch und tippe ein paar Zeilen. Viele werden es vermutlich nicht, da ich schon ganz schön müde bin. Ich freue mich aber, dass ich weiter mache mit dem #hunderttagebuch.

Heute morgen habe ich erstmal noch ein paar Kleinigkeiten eingepackt und dann kam die Nachricht von meinem Mann: Ich glaube, es gibt da ein Problem auf der U-Bahn-Strecke. Mist, Schienenersatzverkehr. Die Ersatzhaltestelle war letztendlich ziemlich weit weg und in Summe habe ich doppelt solange gebraucht wie ohne Schienenersatzverkehr.

Ich kam also zu spät zum Impftermin im Impfzentrum. Das war aber kein Problem. Nächstes Problem war der Security-Check. Ich hatte nämlich Kamera und Laptop im Rucksack. Danach sollte es ja direkt zu den Großeltern gehen. Eine Kamera durfte aber nicht mit ins Zentrum. Hä… Wieso das denn? Naja, ich hatte einen netten Security-Menschen und kam doch rein.

Nach der Impfung gab es die Übergabe vom Kleinen an einer verabredeten U-Bahn-Haltestelle, damit ich nicht mehr ganz zurück nach Hause fahren muss. Er war gewickelt und satt und bereit für sein Mittagsschläfchen. Pünktlich zur Einfahrt des Zuges schlief er auch tatsächlich ein. Ich war sehr dankbar und genoss die Stunde Ruhe im Zug.

Ankunft bei gutem Wetter

Am Zielbahnhof holten uns Opa und mein großer Sohn ab. Anschließend gibt es erstmal Kaffee und Kuchen im schönen Garten meiner Eltern. Mein Großer erzählt erstmal aufgeregt was alles in den letzten Tagen bei Oma und Opa passiert ist. Er rennt herum und flippt und ist mächtig aufgedreht. Beide Kinder rennen barfuß über den Rasen und freuen sich sehr. Die Nachbarskatze kommt auch vorbei und lässt sich streicheln.

Abends werden Kartoffelpuffer auf dem Elektrogrill für uns gebraten, dazu gibt es leckeren Brokkoli-Salat. Danach, deutlich später als sonst, bringe ich beide Kinder ins Bett. Der Kleine schläft bereits nach zehn Minuten, mit dem Großen gibt es noch Diskussionen. Morgen, verspreche ich, überlegen wir uns ein Abendprogramm. Das kam heute für ihn etwas zu kurz. Mein Arm schmerzt von der Impfung und ich will tatsächlich selber nur noch schnell ins Bettchen. Aber ich raffe mich auf um diese paar Zeilen zu tippeln und bin ganz stolz darauf.

Meistens fällt mir nicht mehr soviel vom Tag ein, wenn ich bereits eine Nacht darüber geschlafen habe.

Jetzt noch schnell einmal drüberlesen und dann ab ins Bett. Vielleicht habe ich morgen etwas mehr Zeit und liefere auch ein paar Fotos.

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