Wochenende in Bildern

Ein Wochenende Mitte Oktober 2020

Letztes Wochenende gab es keinen Beitrag, denn wir haben die Großeltern in Hannover besucht. Das war schön für die Kinder, besonders für den Großen und leider ziemlich stressig für uns Eltern. Mein großer Sohn durfte abends lange aufbleiben, hatte nachts ein Zimmer für sich und konnte mit den Massen von Spielzeug spielen, die Großmama noch in allen Winkeln des Hauses versteckt hält.

Die Eltern mussten beide Kinder auf Hin- und Rückreise bespaßen, nachts das Baby häufig beruhigen (leider immer noch circa alle 1-2h). Spät ins Bett gehen weil es noch soviel zu schnacken gibt, hat auch nicht gerade geholfen.

Die Zug-Rückfahrt mit Maske war machbar, aber gegen Ende hat sie mich doch ganz schön gestört. Ankunft mit Sonnenschein und Herbstlaub.

Doch kommen wir zum aktuellen Wochenende. Wir haben nichts besonderes gemacht. Ich mach mir dann ja immer schnell Sorgen weil ich meinem 4jähirgen Sohn nicht genug biete. Nach dem Motto: Der Junge muss doch was erleben. Mein Freund (bald Ehemann :)) rückt es meist etwas gerade, indem er anmerkt, dass unser Sohn wahrscheinlich ganz glücklich ist, einfach mal zuhause zu sein und nichts vorzuhaben.

Samstag

Frühstück mit Marzipankartoffeln im Müsli. Das Wochenende könnte schlimmer beginnen. Mein Freund und ich wechseln uns mit dem Baby nun nächteweise ab. Ich konnte letzte Nacht schlafen, er nicht. Dementsprechend ist auch die Laune verteilt. Ich hoffe sehr, dass unser Babysohn bald mal einige Stunden länger am Stück schläft. Wenn ich nur wüsste, was wir anders machen können – wenn es denn etwas gibt, dass wir ändern können.

Der Vormittag verläuft ereignislos. Ich sichte die vielen Bestellungen, die ich noch in Vorbereitung auf die anstehende Hochzeit getätigt habe. Nun habe ich alles was ich brauche, ein Kleid, Schuhe, ein Mantel. Auch die Kinder sind weitestgehend mit Klamotten versorgt. Es ist ja nur im Standesamt und es bleibt zudem spannend inwieweit Corona uns einen Strich durch die Rechnung machen wird. Die Zahlen steigen und die Einschränkungen nehmen wieder zu. Mal sehen wie es sich entwickelt.

Wir halten alle Mittagschlaf, denn unser großer Sohn ist ganz schön geschafft von der Woche. Außerdem wollen wir am Abend das erste Mal einen Filmabend machen, damit unser Großer sich auch mal ein bisschen groß vorkommt. Im Moment hat er nämlich ganz schön daran zu knabbern, dass er alles mit dem Babysohn teilen muss. Er muss ja eigentlich nicht, aber das Baby bedient sich einfach. Vieles vom Spielzeug des Großen liegt halt im Wohnzimmer herum. Unsere Ansage lautet: willst du nicht, dass er damit spielt, nimm es mit in dein Zimmer. Mehr können wir erstmal nicht tun.

Gegen Abend schnappe ich mir den Großen und gehe einkaufen. Zuhilfe kommt uns unser Fahrradanhänger, der heute als Einkaufswagen fungiert. Dann kann ich sogar ordentlich Getränke besorgen. Wegen Corona war mein Sohn schon lange nicht mehr mit einkaufen, aber jetzt muss es mal wieder sein. Er freut sich sehr und sucht auch ein paar Dinge aus. Zwei, drei kleine Gefühlsausbrüche meistern wir ganz gut. Er wird wirklich langsam größer und vernünftiger.

Auf dem Rückweg ist aber doch meine Geduld gefragt. Wer kennt das nicht? Noch mal eben die Böschung rauf und runter laufen. Und… oh je, immer müssen wir sooo weit laufen – der Supermarkt ist übrigens nur circa 500 Meter entfernt.

Mein Freund zaubert abends eine leckere Fischpfanne und als das Baby schläft, machen wir drei “Großen” einen Filmabend. Wir schauen “Alles steht Kopf”. Mein Sohn findet den Film großartig und ist währenddessen auch nicht ansprechbar. Ich finde ihn überraschend traurig, genieße den Abend aber doch. Danach versuche ich meinen Sohn ins Bett zu bringen. Er schläft jedoch nicht vor halb zwölf. Das machen wir in der Art nicht so schnell wieder, denn für mich ist es zu spät. Ich kümmer mich in der Nacht ums Baby und bin am nächsten Morgen völlig fertig. Unser großer Sohn schläft immerhin bis circa 9 Uhr.

Sonntag

Wir vertrödeln den Tag einigermaßen. Ich mach auch kaum Fotos, außer vom Essen. Zweimal werde ich mich noch mit dem Baby schlafen legen. Am Tage schlafen kann ich wirklich nur wenn ich total platt bin. Wir bestellen noch ein-zwei Sachen für die Hochzeit. Am späten Nachmittag geht der Große in die Wanne und ich mach mich auf zur Wirbelsäulen-Gymnastik. Yoga war schon ausgebucht. Aufgrund von Corona muss bzw kann man sich drei Tage vorher für die Kurse anmelden und es ist schnell ausgebucht, da die Teilnehmerzahl wegen der benötigten Abstände stark reduziert ist.

Nach meiner Rückkehr essen wir zu Abend. Wir bekommen Brot und das Baby heute mal Haferflockenbrei mit Apfelmus und Nussmehl. Danach räumen wir wieder gemeinsam auf und dann kommen die Kinder ins Bett. Die Erwachsenen haben wieder ihre 1-2 Stunden Ruhe im Arbeitszimmer und dann kommt die Nacht in der ich wieder schlafen kann und mein Freund nicht.

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