Wochenende in Bildern

Adventszeit und Weihnachten 2020

Jaaaa, im Dezember habe ich fleißig jedes Wochenende meine Mahlzeiten, die Rücken meiner Kinder oder sonstige (meiner Meinung nach) interessante Fotos geknipst um etwas über meinen Alltag mit zwei kleinen Kindern zu berichten.

Leider war ich dann am Sonntag Abend und meist auch am Montag Abend viel zu müde um irgendetwas in Worte zu fassen. Die letzten Wochen waren irgendwie anstrengend. Es war gaaanz wichtig für mich einen „richtigen“ Feierabend zu haben. Das bedeutet für mich, abends nichts mehr zu erledigen, eigentlich auch nicht mehr an den Schreibtisch zu gehen, sondern etwas zu lesen, zu spielen oder ein bisschen Netflix zu schauen. Meistens bleibt dafür höchstens eine Stunde Zeit.

Wenn ich mir diese Zeit nehme, schlafe ich deutlich besser ein. Und Schlaf ist etwas was ich gerade sehr brauche. Alle zwei Nächte betreue ich das Baby, das uns leider so manche Nacht nicht so gut schlafen lässt. Er ist eigentlich sehr lieb und lässt sich schnell beruhigen, wird aber eben doch noch häufig wach.

Weil ich nun die ganze Zeit nichts verbloggt habe, fasse ich hier einfach mal unsere Adventszeit und unser Weihnachtsfest zusammen. Mehr WIB zu den Weihnachtstagen findet ihr bei grossekoepfe.

Erster Advent

Am ersten Adventswochenende war noch absolutes Herbstwetter mit schönem Herbstlaub. Wir waren viel draußen, ich habe viele Wege zu Fuß erledigt und mit meiner neuen Smartwatch getrackt.

Der Adventskalender vom Großen wurde sehnsüchtig erwartet. Wir haben jeden Tag eine Kleinigkeit mit etwas Süßem verpackt, z.B. Pixie-Bücher, Mal-Schablonen, kleine Geduldspiele und auch drei kleine Autos. Am 24. gab es sogar ein kleines Geschenk.

Am ersten Adventswochenende waren wir noch nicht fertig mit Schmücken und haben sogar noch etwas gebastelt und die Fenster dekoriert. Mein großer Sohn hatte Lust die Bilder mit Filzstiften auszumalen. Er wird immer besser. Leider hätte ich dickeres Papier nehmen sollen, da Filzstifte so feucht sind. Nun hängt eine gewellte Sternschuppe im Fenster. Was soll’s. Er freut sich, dass wir seine gebastelten Sachen aufhängen.

Zweiter Advent

Am zweiten Adventswochenende backen wir Haferflockenkekse, die wir am nächsten Tag noch verzieren.

Im Adventskalender war ein glibbriger Fussball mit Füllung, den mein Sohn allerdings zu eklig fand. Er roch auch etwas künstlich. Da lag ich daneben. Ich dachte, er würde so etwas witzig finden.

Dritter Advent

Am Tag vor dem dritten Advent verzieren wir nochmal Kekse, die ich am Freitag gebacken hatte. Wir sollten nämlich Besuch von einem Kindergartenfreund bekommen. Das Wetter ist leider bescheiden, so dass wir die Jungs nur drinnen beschäftigen konnten. Das waren irgendwie drei lange Stunden und am Ende waren die Kinder total überdreht.

Am dritten Advent knipst der große Sohnemann wieder die Kerzen an und ist dabei mächtig konzentriert. Der Rest des Tages verläuft ruhig mit Spielen, Kekse essen und Kuscheln.

Vierter Advent

Am Tag vor dem vierten Advent besucht der Große eine Kindergarten-Freundin, die dann in der Woche darauf bei uns sein wird. Der Austausch läuft meist über mehrere Stunden und verläuft entspannt. Die Kinder kommen sehr gut miteinander aus und können gut miteinander spielen, singen und sich unterhalten.

Am vierten Advent stelle ich fest, dass ich das erste Mal seit Ewigkeiten mal wieder 8 Stunden am Stück geschlafen habe. Der Wahnsinn. Die Müdigkeit steckt mir auch in den Knochen. Ich brauche noch viele dieser 8h-Nächte bis das wieder auskuriert ist.

Ich gehe mit Sohnemann in den Park und wir haben eine gute Zeit. Der neue Schneeanzug ist noch etwas zu warm. Wir spielen Frisbee-Golf. Wir suchen uns ein Ziel aus und nähern uns mit Frisbee-Würfen immer näher an bis wir es treffen. Dann haben wir auch noch Frisbee-Fussball versucht. Es hat wirklich Spaß gemacht. Das Sonne hat sich auch ein bisschen blicken lassen, halbwegs ausgeschlafen ist auch ein bisschen mehr Geduld da. Und schon läuft alles ein bisschen glatter.

Mit dem vierten Advent startete unser Weihnachtsurlaub. Wegen der aktuellen Corona-Situation bleiben wir tatsächlich zuhause und fahren nicht zu den Großeltern. Das ist natürlich ein bisschen traurig, aber es macht das ganze Weihnachtsfest auch gerade sehr entspannt. Es gab viele glückliche Familienmomente und die Vorfreude auf einen gemütlichen Heiligabend unter uns ist groß.

Die Weihnachtstage

Wir hatten ein sehr entspanntes Weihnachtsfest. Nach dem letzten etwas stressigen Heiligabend und Silvester mit Neugeborenen und Mama im Wochenbett war dieses entspannte Weihnachtsfest ein Segen.

Die Großeltern und Tanten waren natürlich enttäuscht, aber auch wegen der vielen Corona-Neuinfektionen zur Zeit hätte sich diese Reise in den Süden nicht gut angefühlt. Zudem hätten wir alle in einem Zimmer schlafen müssen und das wäre sehr, sehr anstrengend geworden. Nachts hat das Baby gerade einen fiesen trockenen Husten und es ist gut, dass nur ein Erwachsener dabei sein muss und der andere etwas Schlaf bekommt.

Wir haben am Tage noch etwas das Wohnzimmer und die Küche aufgeräumt. Dann haben wir gemütlich Ofenkäse mit selbst-gebackenem Baguette und Beilagen gegessen und dann kam schon der Weihnachtsmann. Unser Großer hat sich sehr über seine Geschenke gefreut und konnte in Ruhe damit bis circa 23 Uhr spielen.

Zwischendurch haben wir mit den Großeltern ein Video-Telefonat versucht. Das hat leider nur so mäßig funktioniert, da die Verbindung nicht optimal war. Wir waren leider nicht gut zu verstehen.

Am ersten und zweiten Weihnachtstag ist hier nicht mehr viel passiert. Wir kochen einfache Gerichte wie Pesto-Nudeln, Nudeln mit Spinat und Gemüse-Suppe. Zwischendurch kann ich mich sogar mal für eine halbe Stunde ins Arbeitszimmer verziehen.

Am ersten Weihnachtstag lässt sich sogar mal die Sonne blicken und wir können eine Runde durch den Park drehen. Die zwei Tage danach bleiben wir tatsächlich komplett daheim weil es draußen so ungemütlich aussieht.

Ich bringe meistens das Baby am Tage zum Schlafen und genieße es sehr dieses nicht mehr ganz so kleine Bündel schlafend ins Bett zu legen. Es fühlt sich so gut an wenn sich der kleine Kopf an meine Schulter drückt.

Ansonsten sitzen wir alle zusammen im Wohnzimmer und spielen mit dem neuen Spielzeug. Zwischendurch klingt immer mal das eine oder andere Weihnachtslied durch den Raum. Es ist wirklich verdammt harmonisch.

Am Tag nach den Weihnachtsfeiertagen backen wir noch einmal einen Blech-Lebkuchen. Aber so langsam hängt mir das süße Zeug zum Hals raus und ich verspüre tatsächlich den starken Drang mich zu bewegen. Die nächste Woche unternehmen wir bestimmt wieder etwas mehr.

Jetzt liegen noch eine Woche Ferien vor uns und dann… mal sehen wie es mit dem aktuellen Corona Lockdown weitergeht.

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