Tagebuch-Bloggen

04.04.2021 – Ostersonntag

Heute war Ostersonntag und ein rundum schöner Tag. Na gut, bis auf das Aufräumen vielleicht. Darauf hätte ich auch verzichten können.

Unser Großer hat nach dem Aufstehen noch nicht gleich an Ostern gedacht und so haben wir erstmal halbwegs in Ruhe gefrühstückt. Einfach Müsli und dazu Blaubeeren.

Danach wurde ein bisschen gesucht. Unser Großer war doch ganz schön aus dem Häuschen. Er hat einen Kipp-Laster und einen Bagger für die Sandkiste gefunden. Dazu noch ein Wimmelbuch über Hamburg, für das er vielleicht schon etwas zu groß ist. Für unseren Kleinen hat er gleich mit gesucht. Er hat auch ein kleines Buch bekommen, das aber auch noch ein paar Tiergeräusche macht und für den Sandkasten Eiswaffeln und Portionierer.

Notbetrieb in den Kitas

In den nächsten Wochen werden wir wieder so einige Nachmittage auf dem Spielplatz verbringen, denn Lockdown Nr. 3 ist nun auch wieder in den Kindergärten angekommen. Unser ganz Kleiner darf die Eingewöhnung weitermachen, er ist zur Zeit so 1,5 Stunden dort, davon bisher 40 Minuten alleine. Unser Großer darf auch noch jeden Tag in die Kita, muss dann aber nach den 1,5 Stunden mit nach Hause. In der Zeit kann ich dann etwas in Ruhe zuhause arbeiten.

Dann wird es Mittagsruhe für die Kinder geben. Der Kleine wird müde einschlafen und der Große darf dann wohl jeden Mittag eine Maus schauen oder ein Hörbuch hören. Denn wir Großen müssen in der Zeit arbeiten. Wenn der Kleine wieder aufwacht muss ich erst mal Feierabend machen und dann die Kinder beschäftigen. Damit mein Mann etwas Ruhe beim Arbeiten hat, müssen wir wohl am besten die Zeit draußen verbringen. Der Wetterbericht lässt schon erahnen, dass das Wetter nächste Woche nicht so richtig mitspielt.

Nun ja, wir werden beziehungsweise müssen das Schiff schon schaukeln. Zum Glück arbeiten wir noch nicht so viele Stunden in der Woche.

Es wurde sogar wieder etwas gebastelt, naja… gekauft und bemalt…

Zurück zu Ostern…

Nach dem Suchen haben wir Großen noch ein wenig aufgeräumt und dann kamen als Haupt-Attraktion an diesem Ostersonntag Oma und Opa zu Besuch. Zunächst gab es Kaffee und ein kleines, zweites Frühstück.

Dann schon wieder Geschenke. Zwei große Stofftiere, die sich bewegten und singen. Ein Hahn, der wie verrückt gackert wenn man ihn hochhebt und ein weißes Häschen, dass die Ohren über die Augen ziehen kann. Dazu noch ein Holz-Auto für jeden und ein Bowling-Set für drinnen. Die Aufregung war perfekt. Die Oma hat sich viel Zeit für die Kinder genommen und ausgiebig mit ihnen gespielt. Wir Eltern konnten dafür mal wieder halbwegs in Ruhe mit Opa plaudern.

Zum Mittag haben wir mal probiert Döner liefern zu lassen, denn dort habe ich auch Vöner, also vegetarischen Döner, gesehen. Hat leider nicht so dolle geschmeckt. Ich hatte ein bisschen Schafskäse für die Kinder bestellt, der sogar schlecht war, glaube ich. Also, der Laden ist erst mal aus der Bestellliste gestrichen. Es gibt natürlich keine Bestellliste und ich hoffe einfach, wir merken es uns.

Nach dem Mittagessen haben Oma und der Kleine Mittagschlaf gemacht.

Danach habe ich einen Möhrenkuchen weiter zubereitet, nach dem Rezept von Frische Brise. Ich hab die Variante mit Schoko-Frischkäse-Topping ausprobiert – war mir aber zu mächtig. Den Kuchen würde ich gerne noch einmal mit Zitronen-Zuckerguss ausprobieren.

Ich habe gebacken!

Zack, sind unsere Träume verbunden

Nachdem die Großeltern wieder Richtung Heimat düsten, haben wir wieder aufgeräumt und dann die aufgedrehten Kinder ins Bett verfrachtet. Ich war heute mit dem Großen dran und das klappt immer besser. Am besten war der Schluß, wo er mir was für meine Träume wünscht und mich dann fragt was ich mir für seine Träume wünsche. Das ist schön, da er es sich ausgedacht hat.

Ich hab ihm gewünscht, dass wir an einem schönen Sandstrand den ganzen Tag spielen können, mit Picknickdecke und gutem Essen und schönen Muscheln und Steinen. Er hat mir das gleiche gewünscht und dass ich ohne Schnorchel und Sauerstoffflasche bis an den Grund tauchen kann. Und dann hat er noch gesagt: Zack, sind unsere Träume verbunden, damit wir im gleichen Traum unterwegs sind.

Sooooo ein schönes Gespräch. Danach ist er ganz schnell eingeschlafen.

Davor gab es schon ein wenig Stress, weil er ewig getrödelt hat bis er endlich den Schlafsack angezogen hat. Ich finde, er muss auch ein wenig mitarbeiten. Ich kann und will nicht alles für ihn erledigen und nicht auf jeden seiner Wünsche eingehen. Das sind nämlich immer eine ganze Menge. Wenn es nach ihm geht, ziehen wir ihn komplett an und aus, tragen ihn in jeden Raum und er öffnet und schließt alle Dosen und Tuben. Ach ja, und er bereitet jeden Kuchen zu und rührt alles um. Und schließt den Geschirrspüler. Nicht zu vergessen, der Fahrstuhlknopf. Es gibt schon noch manchmal Tränen, weil ich ihn aus Versehen gedrückt habe.

Eine kleine Anmerkung

Ostern habe ich doch tatsächlich schon 2019 und 2020 verbloggt!

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1 Kommentar

  1. […] la Familienbetrieb vorgenommen. Mal sehen ob das klappt. Die nächste Woche sind wir immer noch im Notbetrieb unserer Kita unterwegs. Da bleibt nicht viel Zeit für Hobbies beziehungsweise, diese Zeit wird […]

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